Einfuhr Tiere und Tierprodukte

Wer lebende Tiere, Lebensmittel, tierische Nebenprodukte oder Waren tierischer Herkunft einführen will, muss sich umfassend informieren. Der Importeur ist dafür verantwortlich, dass die am Tage der Einfuhr geltenden Einfuhrbedingungen für das jeweilige Land in allen Punkten eingehalten werden.
Detaillierte Informationen zu den Einfuhrbestimmungen finden Sie beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV - Einfuhr.

Amtstierärztliche Überwachung und Quarantäne

Nach der Einfuhr aus der EU unterstehen viele Tiere wie Rinder, Schafe, Ziegen, Kameliden, Schweine, andere Paarhufer und Geflügel der amtstierärztlichen Überwachung. Sie müssen abgesondert werden, und der Amtliche Tierarzt kontrolliert die Zeugnisse, Identität und Gesundheitszustand und entnimmt je nach Fall die notwendigen Proben. Bienen werden vom Bieneninspektor kontrolliert. Bei Einfuhr aus einem Drittland ist bei vielen Tieren eine Quarantäne nötig.

Importe rechtzeitig beim Veterinärdienst anmelden

Melden Sie die geplante Einfuhr von lebenden Tieren rechtzeitig, spätestens 2 Wochen vor dem geplanten Termin, beim Veterinärdienst. So können allfällige Unklarheiten noch geklärt, benötigte Informationen eingeholt und die notwendige Überwachung nach der Einfuhr organisiert werden. Bedenken Sie die wesentlich längeren Vorlauffristen bei aufwändigen Abklärungen oder vorgängig notwendiger Quarantäne bei Importen aus Drittländern.

Beachten Sie auch die zoll- und landwirtschaftsrechtlichen sowie die artenschutzrechtlichen Anforderungen.

Tollwutrisikoländer

Besitzererklärung bei Nichterfüllung der Tollwutbedingungen D
Besitzererklärung bei Nichterfüllung der Tollwutbedingungen E
Besitzererklärung bei Transit durch ein Tollwutrisikoland D
Besitzererklärung bei Transit durch ein Tollwutrisikoland E

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