Veterinärdienst

Für Tiere und Menschen

Gesunde Tiere, artgerechte Tierhaltung, sichere Lebensmittel tierischer Herkunft - Der Veterinärdienst ist das Kompetenzzentrum des Kantons für Tiergesundheit, Tierschutz und Lebensmittelsicherheit in der tierischen Produktion.

Aktuelles

 

Wildschweinjagd

Afrikanische Schweinepest - potentielle Gefahr für die heimische Schweinepopulation

Seit längerer Zeit (2014) werden Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in den Baltischen Staaten (Estland, Lettland und Litauen), Polen, Ukraine und Russland gemeldet. Im Juni 2017 wurden auch Fälle in Tschechien entdeckt. Aktuell wurden nun zwei tote Wildschweine in Belgien positiv auf ASP getestet. Damit ist diese für Schweine hochansteckende Seuche nochmals ein Schritt näher an die Schweiz gerückt. Die Seuche ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Ende 2017 wurde auf Grund der Situation bezüglich ASP in Osteuropa für Wildschweine ein nationales Früherkennungsprogramm gestartet. Im Kanton Luzern bestand ein solches Früherkennungsprogramm bereits. Tote oder krank geschossene Wildschweine müssen entweder beim Veterinärdienst Luzern (VetD LU), oder bei fünf im ganzen Kanton Luzern verteilten Tierärzten für eine Probenahme gemeldet werden. Die Liste der Tierärzte und Details zum Vorgehen finden Sie auf der Homepage des VetD LU. Seit November 2017 wurden im Kanton Luzern auf zwei Betrieben und bei vier Wildschweinen eine Ausschlussuntersuchung auf ASP durchgeführt, immer mit negativem Ergebnis

Wir weisen alle Tierhaltenden, die Tierärzteschaft, die Jäger, Ferienreisenden und Arbeitnehmer aus dem Ausland auf Bauernbetrieben nochmals daraufhin, weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit zu zeigen. Es wird dringend vom Import von Schweine- oder Wildschweinefleisch bzw. Fleischerzeugnissen (Schinken, Salami, Jagdtrophäen, usw.) aus allen Gebieten der betroffenen Länder abgeraten, da dies eine potentielle Gefahr für die heimische Hausschwein- und Schwarzwildpopulation darstellt.

Bei unklaren Gesundheitsproblemen auf Schweinehaltungsbetrieben ohne genügende Hinweise auf einen Verdachtsfall wird die Durchführung von Ausschlussuntersuchungen empfohlen. Lesen Sie hier weiter...

Nationales Früherkennungsprogramm
Stand: 14.09.2018

 

 

Ab September 2018 müssen die Gehege definitiv angepasst sein!

Übergangsfrist für die Anpassung von Wildtiergehegen

Am 1. September 2018 läuft die zehnjährige Übergangsfrist für die Anpassung von Wildtiergehegen ab. Dies betrifft Gehege verschiedener Tierarten: Einerseits sind Zootiere betroffen, andererseits aber auch Tiere, die in Privathaushalten leben. Die geltenden Bestimmungen stehen in der Tierschutzverordnung. Übergangsfristen Gehege für Wildtiere.. 

 

 

Ab 1. März 2018 verboten

Verbot von Streichelgehegen mit Kaninchen, Kleinnagern oder Küken

Ab 1. März 2018 ist das Einrichten und Betreiben von für das Publikum zugänglichen Gehegen mit Kaninchen, Kleinnagern und Küken an Veranstaltungen verboten.
Lesen Sie hier weiter...
Stand: 21.02.2018

 

 

Neueste Ausbrüche der Blauzungenkrankheit

Neue Fälle von Blauzungenkrankheit in der Schweiz

 Was schon seit längerer Zeit erwartet wurde, ist eingetroffen: In der Schweiz gibt es erstmals seit 2012 wieder Nachweise der Blauzungenkrankheit. Das Virus wurde im Rahmen des Untersuchungsprogramms 2017 bei zwei Rindern nachgewiesen. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) bereitet die notwendigen Massnahmen vor. Für den Menschen besteht keine Infektionsgefahr. Lesen Sie weiter... 
Stand: 19.02.2018

 

 

 

 

BVD - in der Schweiz erfolgreich bekämpft

So bleibt Ihre Rindviehhaltung BVD - frei

Dank des gemeinsamen Einsatzes von Tierhaltenden, Tierärzteschaft und Veterinärdienst wurde die Bovine Virus Diarrhoe (BVD) in der Schweiz erfolgreich bekämpft. Das Virus kann sich aber erneut und unbemerkt in einem Betrieb einschleichen - mit schlimmen Folgen. Bleiben Sie deshalb wachsam! Die folgenden einfachen Verhaltensregeln helfen dabei, BVD-frei zu bleiben. Zum Flyer...

 

 

Vogelgrippe

Neue Vogelgrippe-Fälle in der Westschweiz

Mitte November 2016 wurde die gesamte Schweiz auf Grund der gehäuften Erkrankungen von Wildvögeln an Vogelgrippe (aviäre Influenza, AI) als Kontrollgebiet deklariert. Bis Anfang Januar 2017 wurden in der Schweiz 121 Wildvögel positiv getestet. Trotz der hohen Fallzahl bei den Wildvögeln ist das Hausgeflügel in der Schweiz verschont geblieben. Im Kanton Luzern mussten nur wenige Wildvögel untersucht werden, alle mit einem negativen Resultat für Vogelgrippe. Lesen Sie hier weiter...
Stand: 19.02.2018

 

 

 

 

Katzen fressen nicht nur Mäuse!

Katzen fressen Mäuse - Ja, aber nicht nur!

Man könnte meinen, dass verwilderte, herrenlose Katzen, wie sie häufig auch auf Bauernhöfen angetroffen werden, sehr gut selber zurechtkommen und dass das Leben auf dem Land ausgezeichnet zu ihrem eigenständigen Charakter passt. Aber wer hätte gedacht, dass eine solche Lebensweise Fragen zum Tierschutz und zur Tiergesundheit aufwirft? Und wer hätte gewusst, dass man als Halter einer Katze gilt und damit für sie verantwortlich ist, sobald man eine Katze regelmässig füttert und sie von sich abhängig macht? Weitere Informationen... 
Stand: 07.04.2017

 

Schwerpunktkontrollen 2017-2019

In den kommenden Jahren führen die Veterinärdienste im Rahmen der Tierschutzkontrollen in den Nutztierhaltungen ein schweizweites Schwerpunktprogramm durch. Dazu werden in unangemeldeten Kontrollen einzelne Tierschutzanforderungen vertieft überprüft. In den Jahren 2017 bis 2019 startet das Programm in der Schweinehaltung.
Informieren Sie sich hier:
Schweinehaltung: Schwerpunktprogramm 2017-2019
Erläuterungen zu den Kontrollpunkten Schwerpunktprogramm 2017-2019
MB Schwerpunktkontrollen
Stand: 06.01.2017

 

Krebspest: für den Menschen ungefährlich

Krebspest: Sperrgebiet bei Sempachersee und Suhre - für andere Tiere und Menschen ungefährlich

Bei einem Krebs aus dem Sempachersee wurde Krebspest festgestellt. Damit die Tierseuche nicht verschleppt wird, hat der Kantonstierarzt beim Sempachersee und bei der Suhre ein Sperrgebiet verfügt. Bei einheimischen Krebsen endet die Krankheit fast immer tödlich. Für andere Tierarten und für Menschen ist die Krebspest ungefährlich.
Lesen Sie hier weiter...
Reinigung und Desinfektion von Gerätschaften
Stand: 08.09.2017

 

 

 

Gesunde Kaninchen

Virale hämorrhagische Krankheit (VHK/RHD)

Die VHK ist zurück in der Schweiz. Nachdem in den Jahren 2010-2015 national lediglich 5 Seuchenfälle gemeldet waren, mussten 2016 knapp 20 Fälle in verschiedenen Kantonen der Schweiz festgestellt werden. Hervorzuheben ist, dass es sich bei den Befunden um den neuen Typ 2 des verantwortlichen Calicivirus handelt. . Lesen Sie weiter... 
Einzeleinfuhrbewilligung IVI 
Stand: 08.09.2017

 

 

Maul- und Klauenseuche

Maul- und Klauenseuche (MKS) in der Türkei, Armenien und Nordafrika

Seit Herbst 2015 hat sich die MKS in der Türkei stark ausgebreitet und ist mittlerweile endemisch. Es besteht die Gefahr der weiteren Ausbreitung in die umliegenden Regionen und durch den Reiseverkehr auch in weiter entfernte Länder. Deshalb ist bei der Rückkehr aus den Ferien aus der Türkei besondere Vorsicht geboten. Lesen Sie hier...
Stand: 08.09.2017

 

 

 

 

Kleiner Beutenkäfer

Aethina tumida

Kleiner Beutenkäfer/Bienenstockkäfer (Aethina tumida)

In Süditalien wurde 2014 zum ersten Mal der kleine Beutenkäfer in Westeuropa entdeckt. In der Schweiz wurden deshalb 2015 flächendeckend Sentinel-Bienenstände regelmässig auf den Befall mit dem Kleinen Beutenkäfer untersucht. Lesen Sie weiter... 
Stand: 08.09.2017