Veterinärdienst

Für Tiere und Menschen

Gesunde Tiere, artgerechte Tierhaltung, sichere Lebensmittel tierischer Herkunft - Der Veterinärdienst ist das Kompetenzzentrum des Kantons für Tiergesundheit, Tierschutz und Lebensmittelsicherheit in der tierischen Produktion.

Aktuelles

 

Informationsanlass Einführung TVD für Schafe und Ziegen

Der Schafzuchtverband Luzern lädt alle Mitglieder des Luzerner Schafzuchtverbandes und Interessierte zu einer Informationsveranstaltung zur Einführung der Tierverkehrsdatenbank (TVD) für Schafe und Ziegen ein. Die weiteren Details entnehmen Sie bitte der Einladung.
Stand: 04.11.2019

 

Neues Tiergesundheitsrecht der EU 2021 - Bedeutung für den Tierexport aus der Schweiz

Die EU gibt sich ab 2021 ein gänzlich neues Tiergesundheitsrecht, das sog. "Animal Health Law - AHL." Dabei steht eine verbesserte Koordination zwischen den Staaten bei der Seuchenüberwachung und - Bekämpfung im Zentrum. Die Änderungen betreffen auch Schweizer Tierhalterinnen und Tierhalter, die weiterhin ohne Unterbruch in die EU exportieren möchten. Neu sind dann betriebseigene Überwachungsprogramme eine Voraussetzung für den Export von Ziegen, Kameliden, Hirschen und auch Schweinen. Diese Programme müssen bereits ein Jahr im Voraus umgesetzt werden - für eine lückenlose Exportfähigkeit demnach spätestens ab dem 21. April 2020.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Homepage des BLV unter folgenden Links:

Baldige Meldung auf der TVD der Schafe und Ziegen

Tierverkehrsdatenbank (TVD) für Schafe und Ziegen ab 2020

Baldige Umstellung für Schaf- und Ziegenhaltende:
Sie werden ab nächstem Jahr alle Bewegungen ihrer Tiere der Tierverkehrsdatenbank (TVD) melden müssen. Hinzu kommen neu für alle Tiere zwei Ohrmarken. Bei Schafen muss zwingend eine davon elektronisch sein.

Die letzten Monate vor der TVD-Pflicht stehen im Zeichen einer breiten Information und einer reibungslosen Startphase. Alle ab 1. Januar 2020 geborenen Schafe und Ziegen müssen bis spätestens 30 Tage nach der Geburt in der TVD registriert werden. Die neu geborenen Tiere müssen auch alle mit zwei Ohrmarken gekennzeichnet werden.

Weitere Informationen finden Sie hier...

Katzen lieben es, durch die Natur zu streifen

Haltung von Katzen - insbesondere Freigängerkatzen und streunende oder verwilderte Katzen

Katzen sind von Natur aus Tiere, die es lieben, durch die Natur zu streifen, zu jagen, zu klettern und ihrer Neugier nachzugehen. Dies gehört zu einer natürlichen Verhaltensweise der Katze und stellt für sie eine grosse Bereicherung dar. Damit Freigänger- streunende und verwilderte Katzen gesund bleiben und sich nicht unkontrolliert vermehren, stellen wir Ihnen ein Merkblatt mit wichtigen Hinweisen und Informationen zu diesem Thema zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich, denn es gilt: Eine kontinuierliche Bestandesregulierung mit Hilfe der Kastration und die tägliche Versorgung mit ausreichend geeignetem Futter sorgen dafür, dass die Katzen gesund sind und so zu guten Mäusejägern mit Ausdauer werden.

Informieren Sie sich hier: Haltung von Freigängerkatzen und streunenden oder verwilderten Katzen.

Freigänger Katzen

Kampagne "Luna & Filou"

Die Kampagne  für Wohl und Gesundheit von Freigänger Katzen. Katzen sind mit Abstand die beliebtesten Haustiere der Schweiz. 1,7 Millionen Tiere leben als Hauskatzen oder Freigänger bei uns.
Informieren Sie sich hier...

 

Weiterhin ist grosse Vorsicht geboten

Afrikanische Schweinepest - potentielle Gefahr für die heimische Schweinepopulation

Seit den ersten Meldungen von Fällen von Afrikanischer Schweinepest (ASP) 2014 in den Baltischen Staaten, Polen, Ukraine und Russland, hat sich die Tierseuche weiter ausgebreitet. Aktuell sind auch Ungarn, Bulgarien, Rumänien, Moldova sowie Belgien betroffen. Während in Tschechien die ASP offenbar erfolgreich bekämpft werden konnten, breitet sich die Seuche seit September 2018 im Südwesten Belgiens weiter aus. Frankreich und Luxemburg haben aktive Massnahmen gegen eine Einschleppung der ASP getroffen. Damit ist diese für Schweine hochansteckende Seuche nochmals ein Schritt näher an die Schweiz gerückt. Auch in Asien breitet sich die ASP zunehmend aus. Die Seuche ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Das bestehende ASP-Früherkennungsprogramm für Wildschweine dient dazu tote oder krank geschossene Wildschweine auf ASP zu beproben. Die Liste der zur Probenahme berechtigten Tierärzte und Details zum Vorgehen finden Sie auf der Homepage des VetD LU.

Wir weisen alle Tierhaltenden, die Tierärzteschaft, die Jäger, Ferienreisenden und Arbeitnehmer aus dem Ausland auf Bauernbetrieben nochmals daraufhin, weiterhin erhöhte Aufmerksamkeit zu zeigen. Es wird dringend vom Import von Schweine- oder Wildschweinefleisch bzw. Fleischerzeugnissen (Schinken, Salami, Jagdtrophäen, usw.) aus allen Gebieten der betroffenen Länder abgeraten, da dies eine potentielle Gefahr für die heimische Hausschwein- und Schwarzwildpopulation darstellt.

Bei unklaren Gesundheitsproblemen auf Schweinehaltungsbetrieben ohne genügende Hinweise auf einen Verdachtsfall wird die Durchführung von Ausschlussuntersuchungen empfohlen.

Ausführliche Informationen zur ASP und den Präventionsmassnahmen finden Sie hier: Afrikanische Schweinepest ASP
Stand: 26.04.2019

Neueste Ausbrüche der Blauzungenkrankheit

Neue Fälle von Blauzungenkrankheit in der Schweiz

Im September und Oktober 2019 konnte in drei Fällen bei Rindern das Blauzungenvirus nachgewiesen werden. Die Massnahmen in den Betrieben sind analog zum Vorgehen 2018 erfolgt, die Restriktionszone über die ganze Schweiz muss aufrechterhalten werden. 
Für den Menschen besteht keine Infektionsgefahr.
Informieren Sie sich hier...
Stand: 16.10.2019

BVD - in der Schweiz erfolgreich bekämpft

So bleibt Ihre Rindviehhaltung BVD - frei

Dank des gemeinsamen Einsatzes von Tierhaltenden, Tierärzteschaft und Veterinärdienst wurde die Bovine Virus Diarrhoe (BVD) in der Schweiz erfolgreich bekämpft. Das Virus kann sich aber erneut und unbemerkt in einem Betrieb einschleichen - mit schlimmen Folgen. Bleiben Sie deshalb wachsam! Die folgenden einfachen Verhaltensregeln helfen dabei, BVD-frei zu bleiben. Zum Flyer...

Krebspest: für den Menschen ungefährlich

Krebspest: Sperrgebiet bei Sempachersee und Suhre - für andere Tiere und Menschen ungefährlich

Bei einem Krebs aus dem Sempachersee wurde Krebspest festgestellt. Damit die Tierseuche nicht verschleppt wird, hat der Kantonstierarzt beim Sempachersee und bei der Suhre ein Sperrgebiet verfügt. Bei einheimischen Krebsen endet die Krankheit fast immer tödlich. Für andere Tierarten und für Menschen ist die Krebspest ungefährlich.
Lesen Sie hier weiter...
Reinigung und Desinfektion von Gerätschaften
Stand: 16.10.2019

Kleiner Beutenkäfer

Aethina tumida

Kleiner Beutenkäfer/Bienenstockkäfer (Aethina tumida)

In Süditalien wurde 2014 zum ersten Mal der kleine Beutenkäfer in Westeuropa entdeckt. In der Schweiz wurden deshalb 2015 flächendeckend Sentinel-Bienenstände regelmässig auf den Befall mit dem Kleinen Beutenkäfer untersucht. Lesen Sie weiter... 
Stand: 16.10.2019

Schwerpunktkontrollen 2017-2019

In den kommenden Jahren führen die Veterinärdienste im Rahmen der Tierschutzkontrollen in den Nutztierhaltungen ein schweizweites Schwerpunktprogramm durch. Dazu werden in unangemeldeten Kontrollen einzelne Tierschutzanforderungen vertieft überprüft. In den Jahren 2017 bis 2019 startet das Programm in der Schweinehaltung.
Informieren Sie sich hier:
Schweinehaltung: Schwerpunktprogramm 2017-2019
Erläuterungen zu den Kontrollpunkten Schwerpunktprogramm 2017-2019
MB Schwerpunktkontrollen
Stand: 06.01.2017